Die Gemeinden Aschach und Hartkirchen beabsichtigen eine Schulzusammenlegung der Volksschulen und der Hauptschulen. Auf Grund der Raumerfordernisse und der Erhebung des IST Zustandes der beiden Schulgebäude in Aschach und Hartkirchen wurde von der Bildungslandesrätin Doris Hummer folgender Vorschlag präsentiert:
- Gemeinsamer Hauptschulstandort im Schulgebäude Aschach
- Gemeinsamer Volksschulstandort im Schulgebäude Hartkirchen
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Was ist jetzt eigentlich die konkrete Meinung der Aschacher SPÖ zu diesem Thema? Seid ihr für die Schulkooperation mit Hartkirchen oder dagegen? Nur die Leute im Internet abstimmen zu lassen, anstatt sich selbst klar zu deklarieren, finde ich einfach zu wenig! Für Reformen braucht man Visionen und vor allem Mut, und vor allem dieser fehlt mir bei so manchen Mandataren in beiden Gemeinden!
AntwortenLöschenAn der heißen Diskussion rund um die mögliche Schulkooperation erkennt man, dass diese Frage offensichtlich schwer zu beantworten ist. Wirtschaftliche Gründe, die für eine gemeinsame Volksschule in Hartkirchen und Hauptschule in Aschach sprechen, klingen plausibel. Gleichzeitig kann ich auch das Argument von Frau Dr. Wassermair nachvollziehen, wonach eine eigene Volksschule in jedem Ort wichtig für Identitätsbildung der Kinder sei.
AntwortenLöschenSo verstehe ich, dass es - auch innerhalb einer Partei - verschiedene Positionen gibt, und unterstütze das Vorgehen der SPÖ, viele Meinungen zu berücksichtigen und die BürgerInnen zu befragen, anstatt sich vorschnell festzulegen.
Ich selbst würde mir wünschen, dass auch Überlegungen über eine neue Mittelschule in der Debatte einen Platz finden. Denn dieses Modell ist meiner Ansicht nach wirklich zukunftsträchtig.
Wir haben eine ähnliche Diskussion in Feldkirchen (VS Lacken) !
AntwortenLöschenFür mich ist klar die VS ist für die Kinder und die Identität eines Ortes / einer Gemeinde von grösster Bedeutung.
Macht doch keinen Sinn, dass die kleinsten in den Nachbarort gefahren werden und wenn sie älter sind dann wieder in die HS nach Aschach.
Dann werden nochmehr den Schritt ins Gymnasium wählen, weil die identifikation mit dem Ort ohnehin schon weg ist.
Also klar, die Schulanfänger und damit die VS sollen im Ort bleiben.
Das kann man aber nicht vergleichen! Die derzeitigen Schulstandorte in Aschach und Hartkirchen sind nicht einmal 2 km Luftlinie voneinander entfernt! Tatsache ist, daß beide Gemeinden Abgangsgemeinden sind und im Schulbauprogramm des Landes für die nächsten Jahre nicht vorkommen! Allerdings sieht man, daß aufgrund der fehlenden finanziellen Mittel auch andere Gemeinden sich gezwungen sehen, über Kooperationen zumindest nachzudenken! Geld vom Land wird es halt nur dann geben, wenn auch dieses mitbestimmen kann, wie es mit den Schulen weitergeht! Meine Meinung: Besser je einen gemeinsamen Volks- und Hauptschulstandort beider Gemeinden auf Höhe der Zeit als so wie derzeit weiterwursteln!! Denn sanierungsbedürftige Schulen dies- und jenseits der Gemeindegrenze sind sicher schon gar kein taugliches Mittel, die Abwanderung an andere (höhere) Schulen zu verhindern, zumal die Zahl der Schüler ob der geburtenschwachen Jahrgänge ohnehin stetig sinkt! Daher wäre es ein großer Fehler, nun wegen künstlich aufgebauschter kommunaler Eitel- und Feindseligkeiten das Angebot des Landes auszuschlagen! Für die Identifikation mit dem Heimatort ist imho nicht der Schulbesuch entscheidend, sondern der Umstand, inwieweit es gelingt, Jugendliche im örtlichen Vereinsleben und so folglich auch in der Ortsgemeinschaft zu integrieren!
AntwortenLöschenWelch sonderbare Veränderung am Online-Umfrageergebnis! Waren am 16. Mai, also vor der Gemeinderatssitzung, die Stimmen noch ausgeglichen, so ist seit 17. Mai eine Tendenz zu erkennen. Gibt es hier womöglich einen Zusammenhang mit dem Abstimmverhalten der SPÖ?
AntwortenLöschenDa kann ich dich, lieber Anonym, beruhigen! Als eifriger Beobachter und Verfolger der Online-Umfrage, hast du nämlich bestimmt bemerkt, dass eine Abstimmung nur bis 16. Mai um genau 19:00 Uhr möglich war, also bis zu dem Zeitpunkt, wo die Gemeinderatssitzung begonnen hat. Ich kann dir also versichern, dass zu einem späteren Zeitpunkt nichts mehr verändert wurde (weil es gar nicht mehr verändert werden konnte...)!
AntwortenLöschenWo du aber sehr recht hast, ist die Tatsache, dass am 16. Mai vor 19:00 Uhr noch angezeigt wurde, dass weit über 400 Stimmen abgegeben wurden und das Ergebnis ziemlich ausgeglichen war, während nach 19:00 Uhr dann plötzlich nur noch 381 Leute abgestimmt haben sollen und das Ergebnis bei 56% für "Finde ich nicht gut" lag.
Du bist natürlich nicht der Einzige den das stutzig machte und ich habe daraufhin sofort mit mehreren Technikern Kontakt aufgenommen, die mir dieses wundersame "Phänomen" möglicherweise erklären hätten können.
Die wohl plausibelste Erklärung ist die:
Bei der ursprünglichen Umfrage wurde geschummelt. Es gab eine Möglichkeit über verschiedene IP-Adressen von einem aus Computer mehrmals abzustimmen und wir müssen wohl davon ausgehen, dass sich wirklich Leute die Mühe gemacht und dies systematisch betrieben haben.
Als aber die Umfrage beendet wurde, wurden die Mehrfachstimmen, die von einem Computer abgegeben wurden, automatisch herausgelöscht (ich verfüge leider nicht über die IT-Kenntnisse, um zu erklären warum das so ist...). So kommt es also dazu, dass plötzlich weniger abgestimmt haben als noch vor einer Woche.
Wie gesagt, das oben beschriebene Szenario ist eine MÖGLICHE Erklärung für den plötzlichen Stimmenschwund. 100%-ig sicher sein, was dafür verantwortlich war, können wir natürlich nicht aber zumindest haben wir jetzt einmal am eigenen Leib erfahren, warum die Nationalratswahlen noch nicht (und hoffentlich noch lange nicht) auf Internetvotings umgestellt wurden...
Der SPÖ und vor allem mir als Administrator hier eine Absicht zu unterstellen ist natürlich legitim, möchte ich aber hiermit von mir weisen.
MfG
Dizi
Das Internet voting zur Schulkooperation Aschach/Hartkirchen war ein erster Versuch der SPÖ Aschach, die Meinung der Bevölkerung mittels Internet Umfrage zu erheben. Dass von einigen IT Experten möglicherweise versucht wurde, diese Umfrage zu „frisieren“, mag sein. Wir werden natürlich der Ursache für die unterschiedlich Anzahl der abgegebenen Stimmen vor und nach Ende der Abstimmung auf den Grund gehen.
AntwortenLöschenSicher ist aber, dass wir zu brisanten Themen, die Meinung der Aschacher Bevölkerung mit Hilfe der Möglichkeiten der modernen Informationstechnologie weiterhin einholen werden.
Herr Achleitner hat uns heute in einem Leserbrief in den OÖN erklärt, dass eine gemeindeübergreifende Zusammenarbeit im Schulbereich sinnvoll ist. Warum hat er dann aber noch vor wenigen Monaten im Gegensatz zu anderen SPÖ-Gemeinderäten gegen einen Grundsatzbeschluss für eine derartige Kooperation gestimmt? Ein positiver, aber trotzdem überraschender Sinneswandel, der mir doch etwas erklärungsbedürftig erscheint....
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